Rezept für Bärlauchknödel

Endlich ist der Bärlauch wieder da! Nach dem langen Winter sehnt sich mein Körper einfach nach frischem Grün. Und natürlich mache ich jedes Jahr wieder frisches Bärlauchpesto . Doch jeden Tag Bärlauchpesto ist mir, auch wenn es Bärlauch nur für kurze Zeit gibt, zu eintönig. Vielleicht geht es dir ja genauso? Lass uns also gemeinsam schauen, wie wir den Bärlauch öfter in den Speiseplan integrieren können, zum Beispiel durch Bärlauchknödel. 


Hinweis zu giftigen Doppelgängern

Auch in diesem Rezept geben wir allen Lesern den dringenden Hinweis mit, dass es bei Bärlauch giftige Doppelgänger gibt. Deshalb schaue dir die Merkmale des Bärlauchs gut an und lies eventuell noch einmal nach, damit es nicht zu (tödlichen) Vergiftungen kommt.

Bärlauchknödel


Rezept für Bärlauchknödel

Für die Bärlauchknödel eignen sich besonders alte, harte Brötchen gut. Du kannst sie in einer Käsereibe zu feinem Semmelmehl raspeln. Grobe Stücke sollten es nicht sein, denn dann zerfallen die Knödel zu schnell.

Du brauchst für 4 Knödel:

  • eine Handvoll Bärlauch
  • 200 g Semmelmehl, oder geriebene weiße Brötchen
  • 100 ml Milch, oder Pflanzendrink
  • 2 Eier
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salz und Pfeffer zum Abschmecken

So bereitest du das Ganze zu:

  1. Das Semmelmehl in der Milch weich werden lassen.
  2. Eier verquirlen, dazugeben und kurz einziehen lassen.
  3. Zwiebeln würfeln und in einer Pfanne leicht braun anbraten.
  4. Die angebratenen Zwiebeln zur Semmel-Ei-Masse geben, etwas Salz und Pfeffer hinzufügen und verrühren.
  5. Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein schneiden.
  6. Den Bärlauch in die Mischung geben und mit den Händen ca. vier gleich große Knödel formen.
  7. Die Knödel eine halbe Stunde ruhen lassen.
  8. In der Zeit Wasser aufkochen, und sobald es kocht etwas Salz hinzufügen.
  9. Die Knödel in das Wasser geben, die Hitze auf die geringste Stufe reduzieren und ca. eine Viertelstunde schwimmen lassen.
  10. Dann mit einer Schöpfkelle herausnehmen.

Wichtig: Das Kochwasser sollte nicht mehr sprudeln, denn die Knödel würden dabei auseinanderfallen.

Die Bärlauchknödel passen gut zu zerlassener Bärlauchbutter, als Suppeneinlage oder einfach mit Käsesoße. Wenn du sie als Suppeneinlage verwenden möchtest, solltest du mehrere kleine Knödel formen. Die zwei Knödel in meiner Suppe waren sehr groß, das kannst du im Bild gut erkennen. Die Bärlauchknödel machen übrigens schnell satt. Mir haben zwei große Knödel gereicht. Bärlauchknödel vom Vortag lassen sich leicht in einer Pfanne anbraten.

Bärlauchknödel in Suppe

Für die Käsesoße ein Stück Butter im Topf erwärmen, 100 ml Sahne hinzufügen und eine kleine Handvoll geriebenen Käse hinzufügen. Kurz aufkochen lassen und verrühren, fertig ist die Käsesoße.


Veganes Rezept für Bärlauchknödel

So stellst du die Bärlauchknödel her:

  1. Das Semmelmehl in der Pflanzenmilch einweichen lassen.
  2. Eine Pfanne erhitzen und Olivenöl darin erhitzen.
  3. Die Zwiebel darin leicht braun anbraten.
  4. Die Zwiebel und das Johannisbrotkernmehl zu den Semmeln hinzufügen und gut vermischen.
  5. Etwas Salz und Pfeffer hinzufügen.
  6. Bärlauch fein schneiden und in die Mischung kneten.
  7. Eine halbe Stunde ziehen lassen.
  8. Mit den Händen aus der Masse gleichmäßig große Knödel formen.
  9. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und etwas Salz hinzugeben.
  10. Die Knödel in das kochende Wasser geben, die Hitze reduzieren und die Knödel darin etwa 15 Minuten ziehen lassen.

Statt einer Käsesoße kannst du eine vegane Soße servieren oder die Knödel mit einem selbstgemachten Haselnuss-Parmesan bestreuen.

Guten Appetit!

Wie schmecken dir Bärlauchknödel? Schreibe uns gerne ein Kommentar unter diesem Beitrag!

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