Kirsche
Prunus avium (süß), Prunus cerasus (sauer)
Familie
Rosengewächse
Herkunft
Kaukasus
Anzahl der Sorten
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Reife- und Erntezeit
Mai bis Oktober (= zwölf Kirschwochen)
Gut zu wissen
Ein Kirschbaum ist gut an seinen waagerecht ablösenden, dünnen Rindenstreifen zu erkennen.

 

Kirsche SteckbriefAus der ursprünglichen “Wilden Vogelkirsche” entwickelten sich die heutigen Kulturformen: etwa 500 süße sowie 250 saure Arten. Die Unterscheidung in süß und sauer trifft man dabei  erst seit Ende des 18. Jahrhundert. Generell von kräftiger Statur, steht die Süßkirsche in Punkto “Frisch vom Baum” geschmacklich höher im Kurs als ihre kleine Schwester. Dafür blüht diese etwas später und ist so wiederum gegen eventuellen Spätfrost gewappnet.
Von Mai bis Oktober gibt es die sogenannten zwölf “Kirschwochen”, innerhalb derer sorten- sowie regionsabhängig geerntet werden kann. Kirschen gehören zu den nicht nachreifenden Obstsorten und sollten für das volle Geschmackserlebnis daher reif und ausgefärbt gepflückt werden.

Verschiedenen Teilen beider Kirscharten spricht man eine heilende Wirkung zu. So sei der harzartige Gummi, den ein Kirschbaum bei Wundverschluss aussendet, entzündungshemmend, die Sauerkirsche helfe gegen Schlafstörungen.