Mit Bärlauch entgiften

Du kannst in der Sammelzeit des Bärlauchs einige leckere Rezepte ausprobieren, und sehr von der gesundheitlichen Wirkung dieses Frühlingsgewächses profitieren. Solltest du zum Beispiel an Frühjahrsmüdigkeit, einer schlechten Verdauung oder anderen Darmproblemen leiden, kannst du die gesundheitliche Wirkung des Bärlauchs gezielt einsetzen. Welches Rezept ich dir besonders empfehle und wie es wirkt, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Bärlauchtinktur

Vorab: Schließe die Verwechslung mit giftigen Doppelgängern aus! Zur Verwechslungsgefahr mit Herbstzeitlosen haben wir bereits Hinweise im Steckbrief vom Bärlauch gegeben. Trotzdem sei in diesem Zusammenhang noch einmal erwähnt, dass du Bärlauch eindeutig bestimmen solltest und wissen musst, dass es auch sehr giftige Doppelgänger gibt! Lies also bitte vorher den verlinkten Beitrag, wenn du noch nie von ihnen gehört hast und zum ersten Mal Bärlauch sammeln gehst.

Wie wirkt Bärlauch?

Bärlauch wirkt nicht nur antibakteriell, dass heißt gegen Bakterien, er wirkt sogar gegen Viren, Pilze und Würmer. Durch seine Schwefelverbindungen tötet er unliebsame Störenfriede, wie Fäulnisbakterien im Darm ab. So wird  förderlichen Darmbewohnern, zum Beispiel Milchsäurebakterien, wieder Platz gemacht. Während der Vegetationszeit des Bärlauchs kannst du mit frischen Blättern über mehrere Wochen eine Darmreinigung vornehmen. Mit einer Bärlauchtinktur, welche du im Frühling ansetzt, kannst du diese Kur über das Ganze Jahr fortsetzen oder später wieder aufnehmen.

Rezept für Bärlauchtinktur

Dafür brauchst du:

  • ein paar frische Bärlauchblätter
  • Wodka (mind. 40 prozentigen)
  • ein desinfiziertes Schraubglas
  • ggf. ein Tinkturfläschchen*

So stellst du die Darmreinigung-Tinktur her:

  1. Die frischen Blätter klein schneiden.
  2. Die Blätter in das Schraubglas geben.
  3. Mit dem Wodka übergießen und fest verschließen.
  4. Und drei bis vier Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen.
  5. Anschließend abseihen und in ein Tinkturfläschchen füllen.

Von dieser Tinktur nimmst du etwa zwei Wochen lang drei Mal täglich bis zu 15 Tropfen ein.

Eine Darmreinigung erfolgt meist über mehrere Wochen, eine Darmsanierung dagegen mehrere Monate bis zu einem Jahr. Dafür kannst du statt Bärlauch auch anorganischen Schwefel verwenden, den du allerdings nur nach Anleitung einnehmen solltest. Wir haben diese Schwefelkur selbst getestet und können dir die Darmexpertin Erika West sehr empfehlen. Sie leitet den Schwefelkurs einmal als Onlinekurs* an, oder als E-Book* . Darin lernt man auch, welche Nahrungsmittel dem Darm gut tun (und das ist vieles, was du mundräubern kannst) und dass du in dieser Zeit vor allem weißen Zucker weglassen solltest. 

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Mit welchen Pflanzen entgiftest du am liebsten? Schreib uns gerne ein Kommentar unter diesem Beitrag.

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