Himbeere
Rubus idaeus
Familie
Rosengewächse
Herkunft
vermutlich Griechenland
Anzahl der Sorten
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Reife- und Erntezeit
Juli bis August
Schöne Fundorte
Gut zu wissen
Obwohl sie Namen steckt, ist die Himbeere keine Beere, sondern eine sogenannte Sammelsteinfrucht.

 

Himbeere SteckbriefDie Himbeere ist in Europa, Asien und Nordamerika zu Hause und kommt vor allem in Wäldern und auf Kahlflächen vor. Bereits im Mittelalter traf man sie in vielen Klöstern an, da die dort ansässigen Mönche sie in ihren Gärten kultivierten. Dabei machten sich die Glaubensbrüder bestimmt auch die heilende Wirkung des Strauchs zunutze.
Heute stellen die zartgrünen Himbeerblätter eine aromatische Zutat in Kräuterteemischungen dar - hierzu werden sie im Frühjahr gesammelt und getrocknet. Damals fanden die Blätter insbesondere in der Wundbehandlung Anwendung. Auch die Früchte selbst sollen Heilung versprechen: der hohe Salicylsäuregehalt wirke entzündungshemmend und helfe gegen Fieber. Ob es unter den Mönchen auch Hobbyimker gab?
Aufgrund eines hohen Zuckergehalts des Nektars sind ihre Blüten bei Bienen sehr beliebt. Wir Menschen genießen die vollreifen, süßen Früchte insbesondere roh, in Marmelade, Sirup, Torten oder Kuchen. Neben einem hohen Vitamingehalt (insbesondere Vitamin C), weist die Himbeere ein gutes Zucker-Säure-Verhältnis auf, sodass auch größere verspeiste Mengen keine Magenbeschwerden auslösen.