Weißdorn
Crataegus monogyna (eingriffelig) | laevigata (zweigriffelig)
Familie
Rosengewächse
Herkunft
Europa, Asien
Anzahl der Sorten
weltweit ca. 200 bis 300, in Deutschland ca. drei
Reife- und Erntezeit
Blüten - Mai bis Juni, Beeren - September bis Oktober
Schöne Fundorte
Gut zu wissen
Der Weißdorn kann als Strauch oder Baum wachsen.

 

Weißdorn SteckbriefWeißdorn erkennt man ganz leicht an den wechselständigen Blättern, die aussehen wie eine offene, fünffingrige Hand. Baum sowie Strauch sind verzweigt und meist dornig. Sowohl Blüten und Blätter als auch die Rinde lassen sich zu herzstärkenden Tinkturen und anderen Medikamenten verarbeiten. Sie wirken beruhigend und durchblutungsfördernd. Dies ist zwar erst seit der Neuzeit bekannt, doch schon unsere Vorfahren nutzen den Weißdorn als Vitaminspender und Ballaststofflieferant.
Die Blüten des Weißdorns sind zudem eine prima Beigabe zu Süßspeisen oder Zucker. Wenn sie noch geschlossen sind, lassen sie sich - ähnlich Kapern - einlegen.

Weißdornbeeren sehen aus wie kleine Apfelfrüchte, schmecken fruchtig süß bis mehlig und können für Pudding, Müsli, Marmeladen oder Kompott verwendet werden. Gern in Kombination mit anderen Früchten. Die Kerne ergeben geröstet einen tollen Ersatz für Kaffee, aber auch Teeliebhaber kommen beim Weißdorn auf ihre Kosten.