Schlehe
Prunus spinosa
Familie
Rosengewächse
Herkunft
Europa, Kleinasien
Anzahl der Sorten
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Reife- und Erntezeit
Blüten: März bis Juni, Beeren: Oktober bis Dezember
Gut zu wissen
Am besten erntet man Schlehen nach den ersten Nachtfrösten, da sie dann an Gerbstoffen verloren hat und wohlschmeckend ist.

Schlehe Steckbrief
Die Schlehe, auch Schwarzdorn genannt, ist fast in ganz Europa, Westasien und Nordafrika heimisch. Typische Standorte sind Waldränder, Hänge und Feldraine mit reichlicher Besonnung. Schlehen werden auch zur Hangbefestigung angepflanzt.
Bereits ab März vor dem Blattaustrieb verströmen die weißen Blüten einen mandelartigen Duft. Sie eignen sich getrocknet besonders für Tee und sollen Verdauungsbeschwerden lindern. Auch die Früchte können bei Durchfall oder Magenbeschwerden eingesetzt werden. Darüber hinaus enthalten diese viel Vitamin C und stärken das Immunsystem in der kalten Jahreszeit. Die Beeren der Schlehe lassen sich zu Marmelade und Saft, aber auch Wein oder Likör verarbeiten.

Die Kerne enthalten geringe Mengen des Blausäureglykosids Amygdalin, welches sich jedoch durch die Hitze beim Kochen oder Backen verflüchtigt.