Aprikose
Prunus Armeniaca
Familie
Rosengewächse
Herkunft
vermutlich Armenien oder China
Anzahl der Sorten
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Reife- und Erntezeit
Juni bis August
Gut zu wissen
Der Samen im Aprikosenstein kommt z.B. bei der Herstellung von Amaretto zum Einsatz. Da er ca. acht Prozent blausäureabspaltendes Amygdalin enthält, also giftig ist, sollten nicht mehr als zwei pro Tag verzehrt werden. In Bayern und Österreich ist die Aprikose auch als Marille bekannt.

 

Aprikose SteckbriefÜber den Ursprung der Aprikose gibt es geteilte Meinungen. Einige Quellen beziehen sich auf China, andere wiederum sehen Armenien als Herkunftsland an. So brachte dann auch angeblich Alexander der Große die Aprikose von seinen Beutezügen im Kaukasus nach Südeuropa. Die Annahme der armenischen Herkunft hat sich insoweit durchgesetzt, dass der botanische Name den Zusatz “Armeniaca” trägt.
Wenig überraschend liebt die Aprikose Sonne und Wärme. Einer ihrer größten Feinde sind daher Spätfröste, da sie bereits im Frühjahr zu blühen beginnt. In Süddeutschland und Österreich spielt sie eine entscheidende Rolle in traditionellen Gerichten wie z. B. Marillenknödel. Und was wäre eine Sachertorte ohne Marillenmarmelade?

 

Die Aprikose ist reich an Provitamin A, aber auch der Gehalt an Vitamin C und Eisen kann sich sehen lassen.