Wacholder
Juniperus communis
Familie
Zypressengewächse
Herkunft
Nordhalbkugel
Anzahl der Sorten
50 bis 70
Reife- und Erntezeit
August bis Oktober (Achtung: nur reife, blaue Beeren!)
Gut zu wissen
Unreife, grüne Wacholderbeeren dürfen nicht geerntet werden, da sie erst nach zwei bis drei Jahren pflückreif sind.

 

Wacholder SteckbriefWacholder wächst leider nur sehr langsam und wird von anderen Baumarten verdrängt. In Deutschland steht er deshalb unter Naturschutz. Seine reifen Beeren darf man jedoch verantwortungsbewusst und in Maßen pflücken. Der immergrüne Strauch oder Baum stellt nur geringe Ansprüche an seinen Standort und kann ein stattliches Alter von bis zu 2000 (!) Jahren erreichen.
Unverkennbar sind die säulenartige Wuchsform des Nadelbaums sowie der aromatische Duft der Beeren. Diese benötigen einige Zeit bis sie ihre finale, dunkelblaue Reife erreicht haben. Wacholderbeeren enthalten viel Zucker und werden beispielsweise für die Herstellung von Gin verarbeitet. Beliebt ist außerdem die würzige Beigabe zu Sauerkraut-, Fisch- und Wildgerichten.

Nicht nur in der Küche, sondern auch im Medizinschränkchen fühlen sich Wacholderbeeren heimisch. Sie versprechen u.a. Linderung von Magen-Darm-Beschwerden und werden bei Erkrankungen der Harnwege eingesetzt. Laut Volksmedizin sollen die Beeren zudem u.a. bei Entschlackungskuren, Muskelverspannungen und Mundgeruch helfen.