Bärlauch
Allium ursinum
Familie
Amaryllisgewächse
Herkunft
Europa
Anzahl der Sorten
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Reife- und Erntezeit
März bis Juni
Gut zu wissen
Vorsicht: Nicht zu verwechseln ist Bärlauch mit den giftigen Maiglöckchen, Herbstzeitlose, Salomonsiegel oder Gefleckter Aronstab. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal ist sein knoblauchartiger Geruch. Wenn du nicht sicher bist: stehen lassen.

 

Bärlauch SteckbriefBärlauch gehört zu den Lauchgewächsen und ist mit Schnittlauch und Knoblauch verwandt. Aufgrund des ähnlichen Geruchs wird er gern Wilder Knoblauch genannt. Wichtige Erkennungsmerkmale sind die breiten, ovalen Blätter und der der kugelige, weiße Blütenstand. Die Blütezeit beginnt, je nach Region, im März bis Mai. Mit Beginn der Blüte endet gleichzeitig die Erntezeit der Blätter.

Bärlauch wird schon seit der Steinzeit als Heilpflanze verwendet. In der Volksmedizin nahm man sie bei Magen-Darm-Störungen, bei Bluthochdruck und zur Förderung der Verdauung ein. Bärlauch wirkt antibakteriell und stärkt das Immunsystem. Zudem enthält er wichtige Mineralien wie Calcium Kalium und Eisen. Einfach frisch auf's Brot gelegt oder in Pesto zeigt er sich von seiner besonders schmackhaften Seite. Essbar sind übrigens alle Teile der Pflanze: Samen, Blüten, Blätter und Wurzeln.

Der ursprünglich aus Asien stammende Wunderlauch hat u.a. etwas schmalere Blätter, kann aber genauso verwendet werden wie Bärlauch. Anzutreffen ist er insbesondere im Norden Deutschlands - in bestimmten Regionen trägt er deshalb auch den Namen Berliner Lauch.